Was ist Service-Wohnen?

Die meisten Menschen möchten auch im Alter ihre Selbständigkeit erhalten, gleichzeitig soll jedoch auch ihre Sicherheit gewährleistet sein. Diesen Erwartungen kommt das Wohnkonzept des Service-Wohnens entgegen. Grundgedanke des Service-Wohnens ist, so viel Selbstständigkeit wie möglich in der Wohnung zu erhalten und so viel Betreuung, Verpflegung und Pflege wie nötig zu bieten. Der Begriff „Service-Wohnen“ setzt sich aus zwei wesentlichen Komponenten zusammen: Wohnen und Service. Service-Wohnen bietet in der Regel

  • eine barrierefreie und altengerechte Wohnung (Wohn- und Schlafraum, Bad, Küche),
  • Grundleistungen, für die eine monatliche Pauschale entrichtet werden muss (z.B. Beratung, Vermittlung von Hilfen und Diensten, Hausmeisterdienste, Freizeitangebote),
  • zusätzliche Wahlleistungen, die bei Bedarf in Anspruch genommen werden können und auch nur dann bezahlt werden müssen (z. B. Essens- und Getränkeversorgung, Hausnotruf, Wohnungsreinigung, Wäschedienst, Hol- und Bringdienst, ambulante Pflege).

Immer mehr Investoren errichten barrierefreie Wohnkomplexe und bieten dort auch Serviceleistungen an.

Unter den Begriffen „Wohnen mit Service“, „Betreutes Wohnen“ oder auch „Wohnen Plus“ verbergen sich unterschiedliche Konzepte und Vorstellungen, denn die Begriffe sind bislang nicht verbindlich definiert. So gibt es bessere und schlechtere, preiswertere und teurere Angebote. Insbesondere werden sehr unterschiedliche Betreuungsleistungen angeboten. Der Umfang reicht dabei von einem geringen Service bis hin zu einer umfassenden Versorgung.

Online-Fortbildung

„Gewaltfreie Kommunikation-in stressigen Situationen konstruktive Gespräche führen“

Kurse für Nachbarschaftshelferinnen und -helfer im Kreis Coesfeld

Pflegebedürftige, denen der Pflegegrade 1 bis 5 zuerkannt wurde, haben einen monatlichen Anspruch auf 125 Euro Entlastungsleistungen. Dieser Betrag kann nach einer Qualifizierung auch für sogenannte Nachbarschaftshelferinnen und -helfereingesetzt werden.
Personen aus dem räumlichen oder sozialen Umfeld einer oder eines Pflegebedürftigen können ihre freiwillige, nicht erwerbsmäßig und nicht im eigenen Haushalt durchgeführte Unterstützung anbieten, zum Beispiel bei der Strukturierung, Aktivierung, Versorgung und Begleitung im Alltag.

Da aufgrund der Coronapandemie und den damit verbundenen Kontaktbeschränkungen die Präsenzkurse nicht stattfinden können, gibt es ein alternatives Online-Angebot:

Download: Nachbarschaftskurse Blended Learning

Download: Nachbarschaftshelferkurse im Kreis Coesfeld

Der neue Demenz-Wegweiser für den Kreis Coesfeld 2021/ 2022 ist erschienen

Flyer Pflegeberatung

Fortschreibung der Pflegebedarfsplanung für den Kreis Coesfeld

Das Gesetz zur Weiterentwicklung des Landespflegerechtes und Sicherung einer unterstützenden Infrastruktur für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige (Alten- und Pflegegesetz Nordrhein-Westfalen [APG NRW]) fordert alle zwei Jahre die Vorlage einer örtlichen Planung, in der alle Angebote zur Unterstützung älterer Menschen, pflegebedürftiger Menschen und deren Angehörige erfasst werden sowie zu prüfen ist, ob qualitativ und quantitativ ausreichend Angebote zur Verfügung stehen und welche Maßnahmen ggf. zur Herstellung, Sicherung oder Weiterentwicklung von Angeboten erforderlich sind. Nach der ersten Planungsfassung für den Kreis Coesfeld im Jahr 2017 ist jetzt die Fortschreibung der Pflegebedarfsplanung für den Kreis Coesfeld einsehbar.

Download: Fortschreibung der Pflegebedarfsplanung für den Kreis Coesfeld

Außensprechstunden 2021

Die Pflege- und Wohnberatung bietet regelmäßig Außensprechstunden in den Städen und Gemeinden des Kreises an:

Service-Tipps

Hier finden Sie direkte Links zu einigen unserer Services:

Freie Plätze in der Kurzzeitpflege und vollstationären Pflege

Freie Plätze in der in der Kurzzeitpflege und vollstationären Pflege im Kreis Coesfeld können Sie online im Heimfinder NRW einsehen und weiterhin telefonisch unter 02541/18-5522 erfragen!